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Ortsgeschichte

Über 1300 Jahre Braubach
Die Region am Rhein bot schon immer ideale Lebensbedingungen für Mensch und Tier. So wurden im Bereich der heutigen Stadt Braubach zahlreiche Relikte früherer Kulturen gefunden, die bis in die Bronzezeit um 1800 v. Chr. zurückreichen. Die erste urkundliche Erwähnung lässt sich auf die Jahre 691/92 datieren, als der Merowinger Helmgar der Basilika St.Kassius und Florentinus, der heutigen Münsterkirche in Bonn, einen Weingarten mit Hof im Dorf Braubach zum Geschenk machte um sein Seelenheil zu fördern.


Stadtrechte
Am 01.Dezember 1276 erhielt Braubach vom deutschen König Rudolf von Habsburg die Stadtrechte, lange nachdem die Marksburg bereits über der Siedlung thronte.
Noch heute zeugen viele Kulturdenkmäler von früheren Zeiten, wie Teile der alten Stadtmauer mit ihren Türmen und die Fachwerkbauten im historischen Stadtkern.


Stadtwappen
Das Wappen der Stadt, ein Sechsstern und ein zugewendeter goldener Halbmond, wurde im Jahr 1581 erstmals in einem Siegel verwendet. Die Bedeutung dieser Symbole konnte trotz Hinzuziehung erfahrener Heraldiker nicht geklärt werden, da im Laufe der Jahrhunderte auch spiegelbildliche Versionen des Wappens benutzt wurden. Im Jahr 1935 gab es dann die Idee, dem Stern sieben Zacken zukommen zu lassen. Glücklicherweise ließ man sich aber doch belehren, dass es sich hierbei nicht um einen Davidsstern handelte und man behielt das bisherige Wappen bei.


Chronologische Übersicht
400 - 100 v. Chr. Die Kelten besiedelten den Marksburgberg bereits in der La-Tène-Zeit.
691 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Brubach. Es geht dabei um einen Weinberg, den der Franke Helmgar zu seinem Seelenheil der Basilika St. Cassius und Florentius schenkte, der heutigen Münsterkirche in Bonn. Dies ist zugleich das erste schriftliche Zeugnis zum rechtsrheinischen Weinbau.
1231 Vermutlich entstand mit dem Bau der Marksburg (erstmals 1231 urkundlich erwähnt) eine städtische Ansiedlung unterhalb der Burg im Bereich der heutigen Altstadt.
1276 König Rudolf von Habsburg erteilte am 1. Dezember 1276 Gottfried von Eppstein für dessen Stadt Braubach am Rhein die gleichen Rechte wie die anderer Städte des Reiches und genehmigte die Führung des Namens einer Freistadt.
1283 Die Eppsteiner besaßen Burg und Stadt als kurpfälzisches Lehen. 1283 wurden die Grafen von Katzenelnbogen mit Eberhard I. Landesherren.
1479 1479 unter Heinrich III. die Landgrafen von Hessen, die 1527 die Reformation einführten.
1568 - 1571 Philipp II. von Hessen-Rheinfels erbaute von 1568 bis 1571 am südlichen Ende der Stadt das Schloss Philippsburg als Residenz.
1816 Am 4. April 1816 wurde die Stadt Sitz des herzoglich nassauischen Amtes Braubach.