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Braubach

Phillipsburg

Im Herbst 1567 wurden die Zeichnungen zum Bau der Philippsburg angefertigt, die Philipp II. als künftigen Witwensitz seiner Gemahlin in Braubach errichten ließ, da die Marksburg für diesen Zweck in seinem Land nicht mehr dem Zeitgeschmack entsprach. 1577, also zehn Jahre später, waren die Bauarbeiten weitgehend abgeschlossen und 1583 diente das Schloss dann der Landgräfin Anna Elisabeth als Witwensitz.
1643 wurde die Philippsburg kurz zur Residenz des Landgrafen Johanns des Streitbaren, blieb aber nach seinem Tod 1651 weitgehend unbewohnt. Die Landgrafen von Hessen-Darmstadt ließen die Burg verwahrlosen, bis sie 1804 bei Abbrucharbeiten völlig umgebaut und forthin teilweise als Amtsgericht genutzt wurde. Beim Bau der Eisenbahn 1822 mussten Teile der Wehrmauer und mehrere Türme abgerissen werden.

Seit 1997 gehört die Philippsburg der Deutschen Burgenvereinigung und beheimatet seit 1999 das Europäische Burgeninstitut. Darüber hinaus werden die Keller noch für Weinproben genutzt, die von der Bürgerwehr ausgerichtet werden. Sie können auch über die Stadt Braubach für Privatfeiern gemietet werden.